Willkommen
in der
Anthropozän-Küche



Die LOOPTOOLS Serie enthält funktionale Kochutensilien, die zur Zubereitung einer Mahlzeit benötigt werden. Sie ist ideal zum Ergänzen der vorhandenen Küchenausrüstung für alle Hobby-Köche.

Anthropozän – Das Zeitalter des Menschen, indem wir gerade leben, zeigt große durch den Menschen verursachte Veränderungen im Ökosystem der Erde.

Diese Veränderungen sind bereits auf unserem Esstisch gelandet und sollen durch LOOPTOOLS Beachtung finden:

Die Versauerung der Meere durch die Emission von Kohlenstoffdioxid (CO2). Sich weltweit verbreitender radioaktiver Staub durch Kernwaffentests. Überall wiederzufindende Mikroplastikpartikel durch die Verwendung von Kunststoffen. Das Artensterben, das wir jeden Tag miterleben können.

Dieses 4-teilige Kochutensilien Set aus einem distopyschen Zukunftszenario fragt uns, ob wir die in so einer Zukunft leben wollen oder uns durch kleine Aktionen im Alltag jetzt dagegen entscheiden wollen.

Lasst uns in diesem Küchentisch-Workshop eine andere Zukunft auszudenken und realisieren.

Artensterben

PICKO


Salat mit Bewohnern? Ein Rettungsgerät für Raupen

PICKO ist für die zufällige Begegnung mit einem (fast) ausgestorbenen Insekt gedacht. Mit einem Spieß wird das "bewohnte" Salatblatt aufegpiekst, das Insekt gerettet zu einem lokalem Insektschutzzentrum transportiert.


Szenario 2 :
40 Prozent der Bestäuber sind vom Aussterben bedroht.


Viele wichtige Kulturpflanzen vom Apfel bis zur Zucchini könnten ohne Bestäuber keine oder kaum Früchte bilden. Zu den Bestäubern zählen die Experten neben 20 000 wilden und einer kleinen Zahl wirtschaftlich genutzter Arten von Bienen vor allem Hummeln und Schmetterlinge, sowie einige Mücken, Thripse, Fliegen und Käfer.

Nach Schätzungen sind 40 Prozent der bestäubenden Insekten und 17 Prozent der bestäubenden Wirbeltiere vom Aussterben bedroht. Um sie zu schützen, empfehlen die Experten zum Beispiel, unbestellte Flächen zu erhalten und zu einem Netzwerk von Rückzugsräumen auszubauen, auf Bauernhöfen eine größere Vielfalt von Feldfrüchten zu pflanzen und ökologische Landwirtschaft zu betreiben.

Manche haben schon die Begegnung mit den (fast) ausgestorbenen Insekten erlebt, wenn man den Salat im Bioanbau besorgt hat oder selber Obst und Gemüse angebaut hat. Um die Vielfalt von Lebewesen zu schützen, aber gleichzeitig die Insekten nicht direkt anzufassen, kann man das kleine Gerät nutzen und direkt nach dem Fangen zum Insektschutzzentrum transportieren.

Radioaktiver Staub

PUTTO


Für einen sicheren Umgang mit radioaktiver Belastetung

Mit diesen Handschuhen mit integrierbaren Obst-/Gemüsebürste lassen sich radioaktiv-belastete Lebensmittel problemlos putzen und waschen. Wenn es Zeit zum Kochen ist, dann einfach diese Handschuhe tragen.


Szenario 4 :
Pilze immer noch radioaktiv belastet


"Im Extremfall enthält eine einzelne Mahlzeit dieser Pilze mehr Cäsium-137 als man mit anderen Lebensmitteln aus landwirtschaftlicher Produktion in einem ganzen Jahr zu sich nimmt."

Inge Paulini Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)

Der radioaktive Niederschlag von Kernwaffentests in der Atmosphäre seit Juli 1945 und verstärkt bis in die 1960er Jahre ist ein untrügliches Zeichen für die Veränderung der Erde durch den Menschen: In allen Proben, die seitdem weltweit aus der Biosphäre gezogen wurden, lassen sich Radionuklide nachweisen, die nie zuvor auf der Erde existiert hatten.

Auch heute noch sind in den durch Tschernobyl-Fallout belasteten Regionen, wie z.B. im Münchner Umland oder in den Alpen, in Wildpilzen und anderen Waldfrüchten hohe Werte an künstlicher Radioaktivität nachweisbar. Im Waldboden ist das Cäsium für die Pflanzen verfügbar, weil es nicht wie im Ackerboden an Tonminerale fixiert ist. Dieser Effekt wird durch den Nährstoffkreislauf im Wald (das Pflanzenmaterial verrottet vor Ort) noch verstärkt.

Es ist übliche geworden, dass man in der Küche eine Labor-Strahlenschutzbox einrichtet. Aber bei Pilzen ist es mühseelig, wenn beim putzen die Bürste runterfällt. Deswegen wurden Handschuhe mit einer integrierten Obst-/Gemüsebürste entwickelt, um die Verarbeitung einfacher zu gestalten. Der gesammelten Staub kann dann in einem Deinococcus radiodurans Topf gegossen werden, um ihn zu reinigen.

*Das Deinococcus radiodurans (ehemals als Micrococcus radiodurans bezeichnet) ist ein polyextremophiles Bakterium, das gegen ionisierende Strahlung auch in sehr hohen Dosen resistent ist.
*Karte für radioaktive belastete Pilze und Waldprodukte
Link

Küchentisch Workshop


Lust auf Workshop und Diskussionen über den Umweltschutz im Alltag?
Jetzt das Workshop-Material herunterladen!

  Workshop-Material (PDF)

#1

Was hast du gemacht?



Jeder hat einen Tischplan und ein paar Chips.

Jeder schreibt auf dem Chips verschiedene Tätigkeiten und redet darüber: Was hast du heute gemacht?

#2

Was kann das sein?



Jetzt nimmt jeder ein Kockutensil aus dem Kit : Wofür braucht man das in der Zukunft?

Ideen oder Vorstellungen werden ausgetauscht.

#3

Was könnte besser sein?



Jede Person übernimmt nun eine Tätigkeit von einer anderen. Wie könnte die ausgesuchte Tätigkeit für ein besseres Zukunftsszenario verändert werden?

Basierend auf den CTRL-ALT-DEL-Liste und Kochutensil sollen sich Tipps ausgedacht werden.

#4

Was nimmst du mit?



Aus den verschiedenen Vorschlägen kann jetzteiner ausgesucht werden.

Was nimmst du mit als Ziel des Tages, Woches oder Monats?


CTRL-ALT-DEL-Liste


Eine Tastenkombination, um ein System neu zu starten.
Die drei können wir auch nutzen, um unseren Loop zu beenden und neu zu starten.

  • Kontrollieren und Informationen kriegen.


    Etiketten beachten

    Fußabdruck oder Verpackungsinformationen anschauen

    Mülltrennungshinweise durchlesen


    Wie können wir unsere Augen verschärfen?

  • Alternative finden


    Bioabbaubare Materialien kennenlernen

    Umweltfreundliche Wege zum Pendeln finden

    Hersteller mit Engagement auf Nachhaltigkeit unterstützen


    Was kann man noch auswählen?

  • Entfernen oder Stoppen


    Umweltschädliche Gewöhnheit listen

    Earth-Hour teilnehmen

    Nachhaltige Ernährung anfangen


    Was können wir jetzt und hier aufhören?